Rats-News

Informationen aus dem Gemeinderat

An dieser Stelle wollen wir wesentliche Entscheidungen der SPD im Gemeinderat ab der kommenden Legislaturperiode begründen. Damit wollen wir mehr Bürgernähe schaffen und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Denn: Entscheidungen für Rutesheim und Perouse gehen alle Bürgerinnen und Bürger an.

Drucksache 115/2019 Schülerzahlen

Durch diese Drucksache sind wir in der Lage, genau zu sehen, wie gut unsere Schulen besucht sind und – wichtig für uns als Schulträger – ob diese Zahlen auch zu den Gebäuden passen. Alles in allem sind es beeindruckende Zahlen, die zwei Dinge widerspiegeln. 1. Unsere Schulen werden gerne angenommen, worauf der nicht unerhebliche Anteil auswärtiger Schüler hinweist (nur zum Teil kommen diese Schüler ja aus dem Verbund des Gymnasiums). Das spricht alles in allem auch für die gute Arbeit der Schulen. 2. Rutesheim wächst nach wie vor, und wer junge Familien ansiedelt, muss auch deren Kinder mit einem umfangreichen Betreuungsangebot betreuen. Das gelingt uns am Schulzentrum und im Bau in der Hindenburgstraße hervorragend. Wir tun auch was für unsere Attraktivität als Stadt.

Auf der anderen Seite sehen wir als Sozialdemokraten auch die Probleme, die solche großen Zahlen mit sich bringen. Das sieht jeder, der vor Schulbeginn in der Robert-Bosch-Straße unterwegs ist. Der Andrang, der dort herrscht, ist enorm, auch verursacht durch die „Anlieferung“ vieler Schüler mit dem Pkw. Und es zeigt sich auch, dass unsere Mensa an Grenzen kommt. Wir wissen, dass Angestellte und Ehrenamtliche alles tun, um die Schüler nachmittags mit einem tollen Essen zu versorgen. Trotzdem kommt es zu sehr langen Warteschlangen und den entsprechenden Begleiterscheinungen, wenn so viele hungrige Kinder auf ein Essen warten; manche Eltern reagieren dann frustriert.

Man sieht sowohl am Verkehr als auch an der Mensa: Unsere Infrastruktur kommt hier an Grenzen, und das müssen wir bei all jenen Entscheidungen, die auch das Schulzentrum berühren, immer im Blick behalten.

Drucksache 116/2019 Kindergärten Perouse und Goethestraße

Im Prinzip ist es das gleiche wie bei den Schülerzahlen. Rutesheim und Perouse wachsen und der Andrang ist nach wie vor ungebrochen. Eine tolle Auszeichnung für unsere Stadt, aber wir haben auch die Folgen zu tragen. Und bei den vielen Zuzügen heißt das: Wir müssen die Betreuung für all jene Kinder ausbauen, die noch nicht in der Schule sind. Sowohl in Rutesheim als auch in Perouse nimmt der Druck in diesem Bereich stetig zu.

Zum Goethekindergarten: Die SPD hat den Umbau und die energetische Sanierung vor ein paar Jahren ausdrücklich begrüßt. Erfreulich war auch, dass durch diese Maßnahme im Obergeschoss ein neuer Sportraum entstanden ist; ein großer Vorteil für die Einrichtung und sicherlich auch nicht ganz üblich. Nun haben wir aber eine andere Situation als noch vor ein paar Jahren: Durch den ungebrochenen Zuzug nach Rutesheim brauchen wir dringend und – vor allem – kurzfristig weitere Betreuungsplätze und die entscheidende Frage lautet ganz einfach: Wo? Auf die Schnelle bieten sich hier kaum Alternativen, und so halten wir es für dringend erforderlich, diesen Sportraum dafür einzusetzen. Eins ist klar: Für die Erzieherinnen und Kinder ist das ein Einschnitt und in gewisser Weise auch ein Verlust. Wir meinen aber, dass es machbar ist, auch angesichts der Tatsache, dass dieser Kindergarten einen außerordentlich großen Freibereich hat, in dessen Nachbarschaft zudem ein Spielplatz sowie eine große Spielwiese liegen. Es gibt also Alternativen, die andere Kindergärten nicht haben. Insofern stimmen wir dem Antrag an dieser Stelle zu.

Zum Perouser Kindergarten: Uns Sozialdemokraten freut es immer, wenn Bürgerinnen und Bürger nicht nur konsumieren, sondern sich aktiv in die Belange ihrer Kommune einmischen. Das ist gelebte Demokratie! Und dieses Engagement sowie die Zahlen seitens der Stadtverwaltung haben uns aufgezeigt, dass es in Perouse dringenden Handlungsbedarf gibt: Wir brauchen weitere Kindergartenplätze. Es ist gut, dass wir mit TaPiR ein Modell gefunden haben, bei dem wir 14 weitere Kinder mit einem Betreuungsangebot versorgen können – und das in allerkürzester Zeit. Wir unterstützen das sehr gerne! Die SPD im Gemeinderat ist die einzige Gruppierung, bei der ausnahmslos alle Mitglieder noch Kinder im Haus haben. Von daher wissen wir: Der Anspruch an eine Kinderbetreuung ist im Jahr 2019 vollkommen anders als das noch vor ein oder zwei Jahrzehnten der Fall war – hier ist etwas in Bewegung geraten. Insofern freuen wir uns auf die weitere Entwicklung.

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